Farbe: Körper: gedeckt, gescheckt, gefleckt, gesprenkelt vom dunklen Rotbraun bis zum hellen Gelb auf weißem Grund. Unterbauch überwiegend weiß. Füße und Schwanzquaste weiß Kopf: überwiegend weiß, helles Flotzmaul
Körperbau: mittel- bis großrahmig innerhalb des Fleischrasse-Spektrums, lang, breit und tief im Rumpf trockene, in der Stärke zum Körperbau passende Gliedmaßen mit festen Klauen, gute und sehr gute Bemuskelung an allen wichtigen Körperpartien, gute und funktionale Euter
Produktionseigenschaften: Ruhig und gutmütig; beste Weideeignung; sehr hohe Zunahmen; regelmäßiges, problemloses Abkalben; beste Muttereigenschaften, sehr gute Milchleistung; frohwüchsige Kälber, hohe Absetzgewichte, sehr gute Fruchtbarkeit, in der Mast hohes Futteraufnahmevermögen, sehr gute Zunahmen, ausgeprägte Bemuskelung, geringe Verfettung , marktgerechte Schlachtkörper
Eckdaten für Bullen und Kühe: Bullen: Kreuzbeinhöhe: um 157 cm Gewicht: um 1200 kg | | Kühe: Kreuzbeinhöhe: um 147 cm Gewicht: um 800 kg |

Die in der Rassebeschreibung vorgegebene Farbe ist einzuhalten. Starke Farbabweichungen sind bei Körung oder Einstufung wie folgt zu bewerten. a) Farbe Kopf: b) Farbe Körper: | | max. Note 4 = weniger als geschätzt 20 % weiß max. Note 4 = komplett pigmentiert oder komplett unpigmentiert |
Für Bullen und weibliche Tiere gilt gleichermaßen: Genetische Hornlosigkeit, gut proportionierter Körperbau, harmonische Übergänge, nicht zu langer Kopf, volle und feste Schulter, Breite in Brust, Rücken und Becken, feste Oberlinie, korrekte Gliedmaßen und Klauen
Bullen sollen sehr hohe Zunahmen zeigen, verbunden mit einer guten Bemuskelung an Schulter, Rücken und Keule.
Weibliche Tiere sollen hohe Zunamen zeigen, bei einer guten Bemuskelung an Schulter, Rücken und Keule. Wichtig sind korrekte, nicht zu große Euter mit einer Strichausbildung, die problemloses Saugen ermöglich. Überdurchschnittliche Milchleitung innerhalb des Fleischrasse-Spektrums, gute Mütterlichkeit und problemlose, jährliche Kalbung
Die Zufuhr von Genen aus anderen Populationen derselben Rasse ist möglich. Die Anpaarung von gehörnten Tieren ist möglich.
Bestätigt BDF-Zuchtleitertagung 2012-06-13
Downloads: Zuchtziel
Fleckvieh-Simmental sind eine intensive Wirtschaftsrasse. Die Fleischleistung und die Produktionseigenschaften stehen bei der Bewertung der Tiere im Mittelpunkt. Die Farbe ist nachgeordnet und wird ausschließlich in der Typnote berücksichtigt. Eine Diskussion über das „richtige“ Gewicht und den „richtigen“ Rahmen ausgewachsener Tiere sollte bei der Bewertung vermieden werden. Bundesweit wird die Rasse auf extrem unterschiedlichen Standorten gehalten. (Gebirge bis Marschlandschaft bei Bodenwertzahlen von 15 bis 95.) Bewusst wird im wirtschaftlichen „Zurecht“ kommen auf allen Standorten ein Vorteil der Rasse gesehen. Natürlich bedingt dies unterschiedlich große und unterschiedlich schwere Tiere.
Um bundesweit eine Einheitlichkeit in der Bewertung der Tiere zu erreichen, möchte der Bundesrasseverband nachfolgende Empfehlungen bezüglich der Farbkennzeichnung aussprechen.
Für eine Bewertung mit der Typnote 6 sollten bezüglich der Farbe folgende Anforderungen erfüllt sein: Körper:
| gedeckt, gescheckt, gefleckt, gesprenkelt vom dunklen Rotbraun bis zum hellen Gelb auf weißem Grund. Keine sichtbaren schwarzen Flecken. Schwarze Haare oder pigmentierte Haare mit schwarzen Haarspitzen sind erlaubt. | Kopf:
| geschätzt sollten mehr als 50 % des Kopfes weiß sein braune, rote und graue Pigmentflecken unterschiedlicher Größe am Flotzmaul sind erlaubt. Ein komplett dunkel gedecktes Flotzmaul entspricht nicht der Note 6 im Typ. | Füße: | Weiß sollte mindestens an zwei Füßen bei normaler Bewertung erkennbar sein |
Abgestimmt BDF-Zuchtleitertagung 2012-06-13
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